Das offiziell als „Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie*" bezeichnete Fachgebiet umfasst per Definition die Erkennung, nicht-operative Behandlung, Vorbeugung und Rehabilitation von psychischen, psychosomatischen
, entwicklungsbedingten und neurologischen Erkrankungen/Störungen sowie von psychischen und sozialen Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter bis hin ins junge Erwachsenenalter, einschließlich der Psychotherapie als Einzel-, Gruppen- und Familientherapie. Organisiert sind die meisten Kinder- und Jugendpsychiater und -psychotherapeuten in mindestens einer der beiden Fachorganisationen, der Dt. Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP) und/oder dem Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (BKJPP).
Die Psychiatrie allgemein hat enge Beziehungen zu verschiedenen anderen Disziplinen, insbesondere zur Neurologie
, Psychologie
, Soziologie, Genetik und Verhaltensforschung. Gerade im Zusammenwirken biologischer, psychischer und sozialer Faktoren und deren Auswirkungen auf die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Erkrankungen liegt das Wesen der Psychiatrie. Der Kinder- und Jugendpsychiatrie kommt dabei eine besondere Rolle zu, denn eine frühe Erkennung und Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen/Störungen sowie die individuelle Förderung der jungen Patienten verbessern die Prognose deutlich. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie hat ihrerseits enge Beziehungen zur Kinderheilkunde und Jugendmedizin (Pädiatrie) sowie zur Psychiatrie und Psychosomatik des Erwachsenenalters.
Akupunktur hilft vielen Migräne-Patienten, die Häufigkeit der Kopfschmerz-Attacken zu vermindern und die Schmerzintensität bei Anfällen zu reduzieren. Sie kann in den beschwerdefreien Intervallen zur Vorbeugung eingesetzt werden.
In dieser Rubrik finden Eltern Informationen zu besonderen Problemen, Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter, wie Betnässen, Ess- und Angsstörungen oder ADHS etc.
Schlafprobleme treten meistens nur vorübergehend auf und sind damit noch nicht als eigentliche Störung anzusehen. Anders ist es, wenn sie sich über Wochen oder Monate hinweg erstrecken…
Immer wieder einmal etwas Stress zu haben, ist normal und an sich wahrscheinlich noch nicht schädlich – die Daueranspannung verursacht aber auf längere Sicht Probleme.