Ängste spiegeln sich in verschiedenen Hirnregionen wider
Nach der Hirnregion mit der größten Aktivität lassen sich 2 unterschiedliche Ausprägungen von Angst unterscheiden. US-amerikanische Forscher untersuchten dazu Testpersonen mit der funktionellen Magnetresonanztomographie.
Zwischen häufigem Fernsehen bei Jugendlichen und Lernproblemen besteht ein Zusammenhang
Wenn Jugendliche mehr als 3 Stunden am Tag vor dem Fernseher verbringen, sind sie offenbar stärker gefährdet, Schwierigkeiten beim Lernen zu entwickeln. US-amerikanische Wissenschaftler führten dazu eine Langzeitstudie durch und stellten fest, dass Jugendliche, die viel ferngesehen haben, als Erwachsene schlechter ausgebildet sind.
Bei Kindern können sich Depressionen ganz anders äußern als bei Erwachsenen. Jüngere Kinder beschreiben ihren Gemütszustand häufig als Bauchweh oder Kopfweh. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern viel mit ihren Kindern sprechen, um Veränderungen in deren Gefühlswelt rechtzeitig zu bemerken.
Nervenstimulation hilft gegen Cluster-Kopfschmerzen
Cluster-Kopfschmerzen, die mit Medikamenten bislang nicht erfolgreich behandelt werden konnten, lassen sich mit einer elektrischen Stimulation von Nerven am Hinterkopf lindern. Britische Forscher implantierten dazu eine Elektrode unter die Kopfhaut betroffener Patienten.
Schon geringe Mengen Ecstasy beeinträchtigen Gedächtnis
Ecstasy schädigt bereits in geringen Mengen das verbale Erinnerungsvermögen. Niederländische Forscher fanden heraus, dass Konsumenten der Droge sich eine Wortreihe schlechter merken konnten als Personen, die kein Ecstasy genommen hatten.
Mit der bundesweiten Suchtwoche vom 14. bis 19. Juni will die Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren (DHS) auf die Risiken von Alkohol hinweisen. Denn schon geringe Mengen können bei regelmäßigem Genuss schaden.
Bei sozialem Kontakt entstehen im Gehirn Phi-Wellen
Wenn zwei Menschen miteinander interagieren verändern sich die Gehirnströme in einer charakteristischen Weise. US-amerikanische Forscher stellten fest, dass es im Gehirn zweier Personen, die aufeinander reagieren, zur Ausbildung so genannter Phi-Wellen kommt. Die Ergebnisse könnten neue Möglichkeiten zur Erforschung der Störung des Kontaktverhaltens bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen eröffnen.
Behandlung bei akuter Migräneattacke richtet sich nach Schwere des Anfalls
Um Menschen mit Migräneattacken wirksam behandeln zu können, ist es wichtig, die Stärke und Begleitumstände des Anfalls zu kennen. So genügen bei leichteren Attacken frei verkäufliche Arzneien, während in schwereren Fällen verschreibungspflichtige Medikamente erforderlich sind.
SUMO reguliert Informationsaustausch zwischen Nervenzellen
Signale, über die Nervenzellen miteinander kommunizieren, können durch das so genannte SUMO-Protein abgedämpft werden. Britische Wissenschaftler fanden heraus, dass die Andockstelle für ankommende Signale durch SUMO aus dem Verkehr gezogen werden kann. Die Erkenntnisse könnten neue Ansätze für die Behandlung von Schizophrenie und Epilepsie ermöglichen.
Initiative zur Gewichtszunahme verbessert auch geistige Fähigkeiten von Alzheimer-Patienten
Durch Schulung des Pflegepersonals und Umgestaltung der Umgebung können unzureichend ernährte Patienten mit Alzheimer-Demenz dazu gebracht werden, mehr zu essen. Dies wurde in einer aktuellen schwedischen Studie nachgewiesen. Gleichzeitig wurden die Patienten durch die Maßnahmen ermutigt, häufiger selbst die Initiative zu ergreifen und verstärkt Kontakt zu Mitpatienten aufzunehmen.
Akupunktur hilft vielen Migräne-Patienten, die Häufigkeit der Kopfschmerz-Attacken zu vermindern und die Schmerzintensität bei Anfällen zu reduzieren. Sie kann in den beschwerdefreien Intervallen zur Vorbeugung eingesetzt werden.
In dieser Rubrik finden Eltern Informationen zu besonderen Problemen, Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter, wie Betnässen, Ess- und Angsstörungen oder ADHS etc.
Schlafprobleme treten meistens nur vorübergehend auf und sind damit noch nicht als eigentliche Störung anzusehen. Anders ist es, wenn sie sich über Wochen oder Monate hinweg erstrecken…
Immer wieder einmal etwas Stress zu haben, ist normal und an sich wahrscheinlich noch nicht schädlich – die Daueranspannung verursacht aber auf längere Sicht Probleme.