Nikotin lindert nicht die Symptome einer Schizophrenie
Überdurchschnittlich viele Patienten mit einer psychotischen Erkrankung rauchen. Schwedische Wissenschaftler konnten zeigen, dass der Nikotinkonsum die Symptome der seelischen Erkrankung oder die Nebenwirkungen von Medikamenten nicht lindert.
Menschen mit einer leichten Angststörung könnten von einer Behandlung mit hellem Licht profitieren. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen US-amerikanischen Studie mit 77 Teilnehmern.
Neurologen aus Jülich und Köln haben offenbar einen neuen Ansatz für die Therapie von Schlaganfällen gefunden. Durch die Korrektur des fehlerhaften Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften könnten beispielsweise Lähmungen der Hand behandelt werden.
Ein Gespräch mit Freunden und Verwandten wirkt auf die geistige Leistungsfähigkeit genauso positiv wie das Lösen von Denksportaufgaben. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen US-amerikanischen Untersuchung.
Schwäche im Arm und Sehstörungen können Alarmzeichen eines Schlaganfalls sein
Eine Schwäche im Arm oder Bein, ein taubes Gefühl eines Körpertiles oder plötzlich einsetzende Sprech- oder Sehstörungen können Anzeichen eines Schlaganfalls sein. Betroffene müssen sofort, am besten in spezialisierten Stroke Units, neurologisch behandelt werden.
Impulsivität beeinträchtigt vor allem Alkoholkranke mit Persönlichkeitsstörungen
Schwierigkeiten in der Impulskontrolle scheinen bei alkoholkranken Menschen in besonderem Maße an eine gleichzeitige Erkrankung an einer Persönlichkeitsstörung gekoppelt zu sein. Eine Berücksichtigung dieser zusätzlichen Erkrankung bei der Therapie könnte die Erfolgschancen verbessern.
Mittagsschlaf kann geistige Leistungsfähigkeit steigern
Ein Nickerchen zur Mittagszeit kann das geistige Leistungsvermögen bis in den nächsten Tag hinein erhöhen. Die Qualität des Nachtschlafs wird durch den Mittagschlaf offenbar nicht vermindert.
Röhrchen im Gehirn hilft Schlaganfall-gefährdeten Patienten
Patienten, die eine hohe Schlaganfallgefährdung haben, bei denen aber blutverdünnende Medikament nicht wirksam sind, können durch Implantation eines Röhrchens in ein verengtes Blutgefäß im Gehirn vor einem Hirninfarkt bewahrt werden.
Verminderte Genaktivität kann Schizophrenie verursachen
Die Veränderung der Aktivität eines bestimmten Gens im Gehirn könnte ein entscheidender Faktor bei der Entstehung von Schizophrenie sein. Die Erkenntnisse der US-amerikanischen Forscher erhellen das Verständnis der seelischen Erkrankung und könnten zur Entwicklung neuer Behandlungsansätze beitragen.
Angst am Arbeitsplatz kann Erwerbstätigkeit gefährden
Menschen, die am Arbeitsplatz von starken Versagensängsten und körperlichen Symptomen wie Schwitzen und Herzrasen leiden, sollten frühzeitig behandelt werden, um ihre Tätigkeit weiterhin ausüben zu können.Mit gezielten psychotheraeutische Verfahren kann man diese Ängsten wirksam behandeln.
Akupunktur hilft vielen Migräne-Patienten, die Häufigkeit der Kopfschmerz-Attacken zu vermindern und die Schmerzintensität bei Anfällen zu reduzieren. Sie kann in den beschwerdefreien Intervallen zur Vorbeugung eingesetzt werden.
In dieser Rubrik finden Eltern Informationen zu besonderen Problemen, Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter, wie Betnässen, Ess- und Angsstörungen oder ADHS etc.
Schlafprobleme treten meistens nur vorübergehend auf und sind damit noch nicht als eigentliche Störung anzusehen. Anders ist es, wenn sie sich über Wochen oder Monate hinweg erstrecken…
Immer wieder einmal etwas Stress zu haben, ist normal und an sich wahrscheinlich noch nicht schädlich – die Daueranspannung verursacht aber auf längere Sicht Probleme.