Ob eine Therapie mit antidepressiven Medikamenten bei einem Patienten anschlägt, kann von dessen Genen abhängig sein. Die Forschungsergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten für eine individuellere Behandlung einer depressiven Erkrankung.
Restless Legs Syndrom verdoppelt Risiko für Schlaganfall und Herzerkrankung
Menschen mit Gefühlsstörungen und starkem Bewegungsdrang in den Beinen, dem so genannten Restless Legs Syndrom (RLS), haben eine höhere Gefährdung für Gefäßerkrankungen des Gehirns und des Herzens. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen US-amerikanischen Studie.
Bewegung verhindert Gewichtszunahme durch Antipsychotika
Bei Patienten, die so genannte Neuroleptika zur Behandlung einer seelischen Erkrankung benötigen, kommt es nicht selten zu einer beträchtlichen Gewichtszunahme. Forscher haben in einer aktuellen Studie gezeigt, dass regelmäßige Bewegung dieser Nebenwirkung der Medikamente entgegenwirkt.
Als Folge einer Gehirnerschütterung kommt es nicht selten zur Entwicklung einer Depression. Kanadische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Hirnaktivität der Patienten ähnlich verändert ist wie bei einer Depression ohne vorhergehende Verletzung des Kopfes.
Sexuelle Unlust und Erregungsstörungen haben meist psychische Ursachen
Vor allem bei jüngeren Menschen haben Errgungs- und Orgasmusstörungen oftmals psychische Ursachen. Für ein erfülltes Sexualleben ist es unabdingbar, mit dem Partner über Probleme und Wünsche offen zu sprechen. Ein Psychotherapeut kann dabei die Rolle eines Vermittlers zwischen den Partnern übernehmen.
Von Haustieren übertragener Erreger steht mit Schizophrenie-Risiko in Verbindung
Menschen, die mit Toxoplasma gondii infiziert sind, scheinen ein höheres Risiko zu haben, eine Schizophrenie zu entwickeln. Der Erreger wird vor allem über Katzen und nicht ausreichend gegartes Rind- und Schweinefleisch übertragen.
Die Verhaltenstherapie und kognitive Therapie sind erprobte therapeutische Methoden zur Behandlung von Zwangsstörungen. Wissenschaftler sind nun in einer aktuellen Studie der Frage nachgegangen, ob die beiden Verfahren ihre Wirkung auf unterschiedliche Weise entfalten.
Handystrahlung verursacht Schlafstörungen und Kopfschmerzen
Das Benutzen von Mobiltelefonen vor dem Zubettgehen stört den Schlaf und kann Kopfschmerzen hervorrufen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Handytelefonate vor dem Schlafen möglichst zu vermeiden und das Gerät nachts am besten auszuschalten.
Menschen mit einer Variante eines bestimmten Gens haben ein erhöhtes Risiko, an einem lebensgefährlichen Verschluss von Blut abführenden Gefäßen im Gehirn, einer so genannten Hirnvenenthrombose. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie an der Universität Heidelberg.
Psychotherapie hilft Menschen mit chronischem Tinnitus
Menschen mit einem dauerhaften Ohrgeräusch können in einer Psychotherapie trainieren, ihre Aufmerksamkeit von dem belastenden Pfeifen oder Zischen im Ohr wegzulenken. Ursache für einen chronischen Tinnitus ist häufig zu starke Lärmeinwirkung.
Akupunktur hilft vielen Migräne-Patienten, die Häufigkeit der Kopfschmerz-Attacken zu vermindern und die Schmerzintensität bei Anfällen zu reduzieren. Sie kann in den beschwerdefreien Intervallen zur Vorbeugung eingesetzt werden.
In dieser Rubrik finden Eltern Informationen zu besonderen Problemen, Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter, wie Betnässen, Ess- und Angsstörungen oder ADHS etc.
Schlafprobleme treten meistens nur vorübergehend auf und sind damit noch nicht als eigentliche Störung anzusehen. Anders ist es, wenn sie sich über Wochen oder Monate hinweg erstrecken…
Immer wieder einmal etwas Stress zu haben, ist normal und an sich wahrscheinlich noch nicht schädlich – die Daueranspannung verursacht aber auf längere Sicht Probleme.