Weil zu wenig Schlaf bei gefährdeten Menschen zu vermehrtem Schlafwandeln führt, sollten Betroffene auf ausreichend Schlaf achten. Kontrollierter Schlafentzug kann andererseits die Diagnose des Schlafwandels erleichtern.
Depressionen: Die Symptome bei Kindern sind anders als bei Erwachsenen
Abhängig vom Alter äußern sich Depressionen bei Kindern und Jugendlichen oftmals verstärkt durch körperliche Beschwerden, heftige Trotzreaktionen und Aggressivität. Je jünger die erkrankten Kinder sind, desto deutlicher unterscheiden sich dabei die Anzeichen von den Symptomen eines depressiven Erwachsenen.
Warum sich bei einem Schlaganfall und bei MS kaum neue Nervenzellen bilden
Im Vergleich zu einem gesunden Gehirn entstehen bei einer Schädigung des Nervengewebes aufgrund einer Verletzung oder Erkrankung nur wenige neue Nervenzellen. Forscher aus Berlin und Bonn haben dafür eine Ursache gefunden.
Bei Scheidungen brauchen Kinder klare Informationen der Eltern
Lassen sich Eltern scheiden, sollten sie ihren Kindern die Situation der Familie erklären und nicht versuchen die Probleme zu verbergen. Gleichzeitg benötigen Kinder die Gewissheit, dass ihnen Vater und Mutter bleiben, auch wenn diese nicht mehr zusammen leben.
Glücklichsein scheint nach Erkenntnissen britischer Wissenschaftler zur Hälfte mit genetischen Ursachen in Zusammenhang zu stehen. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, sein Glück und seine Zufriedenheit zu beeinflussen.
Menschen, die starkem psychischen Stress ausgesetzt sind, haben ein gesteigertes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Eine depressive Erkrankung scheint dagegen keine erhöhte Schlaganfallgefahr zur Folge zu haben.
ADHS ist ein familiärer Risikofaktor für Substanzmissbrauch
Haben Kinder oder Jugendliche ADHS, so ist bei nahen Verwandten sowohl das Risiko für die Aufmerksamkeitsstörung als auch für eine Drogenabhängigkeit deutlich erhöht. Möglicherweise ist eine Störung des Dopaminstoffwechsels die gemeinsame Ursache.
Traumatische Erlebnisse können Drogensucht verstärken
Viele drogenabhängige Menschen leiden zusätzlich an einer Posttraumatischen Belastungsstörung, welche die Auswirkungen der Drogensucht verstärken kann. Die Betroffenen haben mehr soziale Schwierigkeiten und größere Probleme, die Sucht zu überwinden.
Essstörungen bei Jugendlichen beginnen meist mit Fasten
Auslassen von Mahlzeiten und das Weglassen von kalorienreichen Lebensmitteln können bei Jugendlichen erste Anzeichen einer sich entwickelnden Essstörung sein. Eltern betroffener Jugendlicher sollten sich nicht scheuen, die Hilfe eines Kinder- und Jugendpsychiaters in Anspruch zu nehmen.
Akupunktur hilft vielen Migräne-Patienten, die Häufigkeit der Kopfschmerz-Attacken zu vermindern und die Schmerzintensität bei Anfällen zu reduzieren. Sie kann in den beschwerdefreien Intervallen zur Vorbeugung eingesetzt werden.
In dieser Rubrik finden Eltern Informationen zu besonderen Problemen, Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter, wie Betnässen, Ess- und Angsstörungen oder ADHS etc.
Schlafprobleme treten meistens nur vorübergehend auf und sind damit noch nicht als eigentliche Störung anzusehen. Anders ist es, wenn sie sich über Wochen oder Monate hinweg erstrecken…
Immer wieder einmal etwas Stress zu haben, ist normal und an sich wahrscheinlich noch nicht schädlich – die Daueranspannung verursacht aber auf längere Sicht Probleme.