Folgen einer Traumatisierung bei Kindern sind sehr verschieden und bleiben häufig unentdeckt
Auf belastenden Ereignisse wie Unfaälle oder den Verlust einer Bezugsperson können Kinder sehr unterschiedlich reagieren. Wenn Kinder wenig emotionale Ausbrüche zeigen, besteht die Gefahr, dass die Folgen der Traumatisierung übersehen werden.
Ein chronischer Tinnitus kann nicht nur die Lebensqualität des Betroffenen beeinträchtigen, sondern sich auch auf seine Partnerschaft auswirken. Nach den Erkenntnissen von österreichischen Wissenschaftlern spielen dabei depressive Symptome eine wesentliche Rolle.
Mehrere Sprachen zu beherrschen könnte dazu beitragen, die geistigen Fähigkeiten im Alter länger zu erhalten. Zu diesem Ergebnis kommen israelische Forscher, die Menschen im Alter von 75 bis 95 untersucht haben.
Missbrauch möglicherweise Ursache für genetische Veränderungen bei Suizidopfern
Vernachlässigung und Missbrauch führen möglicherweise zu Veränderungen im Erbgut von Nervenzellen. Kanadische Forscher fanden entsprechende Hinweise in den Gehirnen von Menschen, die Selbstmord begangen hatten und als Kind missbraucht worden waren.
Seelische Erkrankungen verglichen mit körperlichen Erkrankungen zu wenig behandelt
Im Vergleich zu körperlichen Erkrankungen werden seelische Erkrankungen wesentlich seltener behandelt, obwohl sich viele Menschen durch seelische Störungen stärker beeinträchtigt fühlen als durch körperliche Beschwerden. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Wie kann man sich vor FSME und Borreliose schützen?
Die von Zecken übertragenen Erkrankungen FSME und Borreliose können sehr gefährlich verlaufen und zu erheblichen neurologischen Schäden führen. Während vor FSME eine Impfung schützt, ist es bei der Borreliose wichtig, sie frühzeitig zu erkennen.
Tiefe Hirnstimulation könnte bei therapieresistenter Depression helfen
Bei depressiven Menschen, bei denen andere Verfahren erfolglos bleiben, kann die Tiefe Hirnstimulation eine Verbesserung der Symptome bewirken. Hierbei werden bestimmte Gehirnregionen durch implantierte Metallplättchen elektrisch angeregt.
Risikofaktoren für Demenz sind geschlechtsspezifisch
Bei Frauen und Männern kann eine Demenzerkrankung auf sehr unterschiedlichen Wegen entstehen. Dementsprechend sind die Risikofaktoren sowohl für eine leichte kognitive Beeinträchtigung als auch für eine Demenz verschieden.
Weshalb sich Menschen unter Alkoholeinfluss riskant verhalten
Unter der Einwirkung von Alkohol empfinden Menschen weniger Angst und verlieren die Fähigkeit, Gefahren angemessen einzuschätzen. Was bei einer Party hilft, Hemmungen zu überwinden, kann in anderen Situationen zu gefährlichen Fehleinschätzungen führen.
Mit neuen Schizophrenie-Medikamenten kommt es zu weniger Therapieabbrüchen
Bei der Behandlung von Menschen, die an Schizophrenie erkrankt sind, kommt es deutlich seltener zu einem Absetzen der Medikation, wenn die Betroffenen ein modernes Antipsychotikum einnehmen. Für den Therapieerfolg ist die konsequente Einnahme der Medikamente von entscheidender Bedeutung.
Akupunktur hilft vielen Migräne-Patienten, die Häufigkeit der Kopfschmerz-Attacken zu vermindern und die Schmerzintensität bei Anfällen zu reduzieren. Sie kann in den beschwerdefreien Intervallen zur Vorbeugung eingesetzt werden.
In dieser Rubrik finden Eltern Informationen zu besonderen Problemen, Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter, wie Betnässen, Ess- und Angsstörungen oder ADHS etc.
Schlafprobleme treten meistens nur vorübergehend auf und sind damit noch nicht als eigentliche Störung anzusehen. Anders ist es, wenn sie sich über Wochen oder Monate hinweg erstrecken…
Immer wieder einmal etwas Stress zu haben, ist normal und an sich wahrscheinlich noch nicht schädlich – die Daueranspannung verursacht aber auf längere Sicht Probleme.