Aneurysmen im Gehirn stellen Aussackungen von Blutgefäßen dar, die unbehandelt die Gefahr von Hirnblutungen stark erhöhen können. Ein neues Laser-Verfahren ermöglicht auch die Operation von komplexen Aneurysmen und reduziert dabei das Risiko durch mögliche Komplikationen.
Studie: Antidepressiva im ersten Schwangerschaftsdrittel haben keinen Einfluss auf Fehlbildungen
Nehmen Frauen im ersten Drittel der Schwangerschaft antidepressive Medikamente ein, besteht offenbar kein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen des Fetus. Dies belegt eine aktuelle kanadische Studie.
Unregelmäßige Menstruationsblutungen können bei Jugendlichen Zeichen einer Bulimie sein
Unregelmäßigkeiten im Menstruationszyklus bei Teenagern können eventuell Hinweise auf eine Essstörung sein. Schon gelegentliches absichtliches Erbrechen kann zu erheblichen Beeinträchtigungen des Hormonhaushaltes führen.
Bei Verdacht auf ADHS müssen andere Erkrankungen ausgeschlossen werden
Symptome, die typischerweise bei ADHS auftreten, können bei einem Kind oder einem Jugendlichen auch Ausdruck anderer seelischer oder körperlicher Erkrankungen sein. Deshalb muss vor einer Behandlung sehr sorgfältig eine Diagnose gestellt werden.
Das Vertrauen in die Mitmenschen wird offenbar durch das Hormon Oxytocin beeinflusst. Wie Schweizer Forscher feststellten, verstärkt Oxytocin das Vertrauen in die Fairness des Gegenübers.
Klinische Studie zu elektrischer Stimulation der Hirnrinde nach Schlaganfall
Elektrische Impulse einer Elektrode auf der Großhirnrinde könnten dabei helfen, die Motorik nach einem Schlaganfall wieder herzustellen. Forscher der Universitätsklinik Hamburg wollen die Effizienz dieses Verfahrens überprüfen und suchen noch Teilnehmer für die Studie an 5 Standorten in Deutschland.
Schlafentzug führt zu gefährlichen Aufmerksamkeitsstörungen
Trotz Phasen normaler Aufmerksamkeit kommt es bei übermüdeten Menschen zu Ausfällen insbesondere in der visuellen Verarbeitung. Bei nachts arbeitenden Menschen können diese Störungen der Aufmerksamkeit bei scheinbarer Sicherheit zu gefährlichen Situationen führen.
Einbeziehung der Eltern für Psychotherapie von Zwangsstörungen bei Kindern wichtig
Bei der Behandlung von Kindern im Alter von 5 bis 8 Jahren mit einer Zwangserkrankung ist es günstig, die Eltern von Anfang an mit einzubeziehen. Die Psychotherapie sollte dabei auf den individuellen Entwicklungsstand des betroffenen Kindes zugeschnitten sein.
Stress löst bei Männern stärkeres Verlangen nach Alkohol aus als bei Frauen
Während Frauen auf belastende Situationen eher mit Traurigkeit oder Angst reagieren, erhöht sich bei Männern das Bedürfnis nach Alkohol. Forscher vermuten, dass Männer verstärkt dazu neigen, sich von negativen Gefühlen abzulenken.
Prävention hilft Stürze nach Schlaganfällen zu verhindern
Nach einem Schlaganfall besteht für die Betroffenen ein sehr hohes Risiko, einen Sturz zu erleiden. Eine Kräftigung der Beinmuskulatur sowie ein Balancetraining während der Rehabilitation könnten die Gefahr verringern.
Akupunktur hilft vielen Migräne-Patienten, die Häufigkeit der Kopfschmerz-Attacken zu vermindern und die Schmerzintensität bei Anfällen zu reduzieren. Sie kann in den beschwerdefreien Intervallen zur Vorbeugung eingesetzt werden.
In dieser Rubrik finden Eltern Informationen zu besonderen Problemen, Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter, wie Betnässen, Ess- und Angsstörungen oder ADHS etc.
Schlafprobleme treten meistens nur vorübergehend auf und sind damit noch nicht als eigentliche Störung anzusehen. Anders ist es, wenn sie sich über Wochen oder Monate hinweg erstrecken…
Immer wieder einmal etwas Stress zu haben, ist normal und an sich wahrscheinlich noch nicht schädlich – die Daueranspannung verursacht aber auf längere Sicht Probleme.