Hunger auslösendes Hormon hat antidepressiven Effekt
Das Hormon Ghrelin lindert neben seiner Appetit fördernden Wirkung offenbar Ängste und depressive Symptome. Forschungen zur Funktion dieses Botenstoffes könnten neue Behandlungsoptionen bei Essstörungen ermöglichen.
Homosexuelle Menschen haben Hirnstruktur des jeweils anderen Geschlechts
Das Gehirn homosexueller Männer hat eine größere strukturelle Ähnlichkeit mit dem Gehirn heterosexueller Frauen als mit dem heterosexueller Männer. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von schwedischen Wissenschaftlern
Akute Migräne-Behandlung richtet sich nach Stärke der Attacke
Zur wirksamen medikamentöse Behandlung eines Migräneanfalls ist wichtig, sich an der Intensität des Kopfschmerzes sowie am Verlauf und den Begleiterscheinungen zu orientieren. Die Einnahme sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, um Dauerkopfschmerzen durch eine zu häufige Verwendung von Migräne-Medikamenten vorzubeugen.
Bei Patienten mit einer obstruktiven Schlafapnoe kommt es vielfach zu einer Beeinträchtigung des Gedächtnisses. US-amerikanische Forscher haben nun herausgefunden, dass die Gedächtnisstörungen auf eine Schädigung des Gehirns infolge des Sauerstoffmangels zurückzuführen sind.
Im Umgang mit aggressiven Menschen ruhig bleiben und andere um Hilfe bitten
Bei einer Konfrontation mit aggressiven Menschen ist es wichtig, möglichst ruhig zu bleiben und sich nicht auf Provokationen des Gegenüber einzulassen. Es sollte jede Gelegenheit genutzt werden, Umstehende mit in die Situation einzubeziehen oder an einen Ort zu flüchten, an dem sich viele Menschen befinden.
Elektrokrampftherapie bei schweren Depressionen mit weniger Nebenwirkungen
Die Elektrokrampftherapie kann Patienten, bei denen Antidepressiva nicht wirken, zu einer erheblichen Linderung depressiver Symptome verhelfen. Ein ultra-kurzer Stromimpuls könnte dabei offenbar die bei einigen Patienten auftretenden Gedächtnisstörungen reduzieren.
Mechanismus zur Beendigung epileptischer Anfälle erforscht
Ein epileptischer Anfall kann durch das Absinken des pH-Wertes im Gehirn aufgehalten werden. Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass dieser Effekt über einen pH-abhängigen Ionenkanal vermittelt wird.
Längerer Konsum von Cannabis verändert möglicherweise Gehirnstruktur
Bei Menschen, die über einen längeren Zeitraum regelmäßig Cannabis-Produkte wie Haschisch oder Marihuana konsumieren, scheinen sich bestimmte Hirnregionen in ihrer Struktur zu verändern. Auch auf die Gedächtnisleistung und die seelische Gesundheit hat die Droge bei langfristigem Gebrauch offenbar negative Auswirkungen.
Rückkehr zur Arbeit kann Menschen mit Depressionen helfen
Immer mehr Fehlzeiten in der Arbeit sind auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Eine baldige Wiederaufnahme der Arbeit, sobald es der seelische Zustand des Patienten erlaubt, kann die Genesung des Betroffenen unterstützen.
Unterscheidung von unipolaren und bipolaren Depressionen
Ein sehr schneller Beginn einer depressiven Episode kommt bei bipolaren Störungen wesentlich häufiger vor als bei unpolaren Depressionen. Dieser Unterschied könnte als nützliches Kriterium bei der Diagnose beider Erkrankungen dienen.
Akupunktur hilft vielen Migräne-Patienten, die Häufigkeit der Kopfschmerz-Attacken zu vermindern und die Schmerzintensität bei Anfällen zu reduzieren. Sie kann in den beschwerdefreien Intervallen zur Vorbeugung eingesetzt werden.
In dieser Rubrik finden Eltern Informationen zu besonderen Problemen, Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter, wie Betnässen, Ess- und Angsstörungen oder ADHS etc.
Schlafprobleme treten meistens nur vorübergehend auf und sind damit noch nicht als eigentliche Störung anzusehen. Anders ist es, wenn sie sich über Wochen oder Monate hinweg erstrecken…
Immer wieder einmal etwas Stress zu haben, ist normal und an sich wahrscheinlich noch nicht schädlich – die Daueranspannung verursacht aber auf längere Sicht Probleme.