Bei Bett nässenden Kindern ignoriert das Gehirn Signale der Blase
Bei Schulkindern, die noch einnässen, reagiert das Gehirn offenbar nicht auf Signale der Blase, die normalerweise ein Aufwachen bewirken. Möglicherweise führt eine ständige Überstimulation im Gehirn zu einer Gewöhnung, so dass das betroffene Kind bei tatsächlichem Harndrang nicht mehr aufwacht.
Über eine Analyse der Gehirnströme kann ein Computersystem an der Universität Freiburg epileptische Anfälle prognostizieren. Patienten und Klinikpersonal könnten mit diesem Verfahren vor einem bevorstehenden Anfall gewarnt werden.
90-jährige Frauen erkranken häufiger an Demenz als gleichaltrige Männer
In hohem Alter ist das Demenzrisiko bei Frauen größer als bei Männern. Eine US-amerikanische Studie zeigt außerdem, dass die Häufigkeit von Demenzerkrankungen bei Männern ab 90 Jahren stabil bleibt, während der Anteil erkrankter Frauen mit zunehmendem Alter weiter ansteigt.
Selbsthilfegruppen verringern Isolation von Schizophrenie-Patienten
Menschen, die unter Schizophrenie leiden, haben oftmals nur wenige soziale Kontakte, obwohl diese positive Auswirkungen auf die Erkrankung haben. Eine niederländische Studie belegt, dass Selbsthilfegruppen das soziale Netzwerk von an Schizophrenie erkrankten Patienten verbessern können.
Eine Angststörung kann den Alltag erheblich einschränken
Eine Angststörung kann sich in hohem Maß auf den Beruf und das Familienleben auswirken und soziale Kontakte stark erschweren. Menschen, die beispielsweise aufgrund von Ängsten die Öffentlichkeit meiden oder unter Panikattacken leiden, kann mit einer Psychotherapie wirksam geholfen werden.
Seltenere Thematisierung depressiver Beschwerden könnte höhere Suizidrate bei Männern erklären
Während Frauen häufiger von Symptomen einer Depression oder einer Angststörung berichten, begehen mehr Männer als Frauen Selbstmord. Möglicherweise ist diese Diskrepanz darauf zurückzuführen, dass Männer gegenüber Ärzten weniger häufig über Anzeichen dieser seelischen Erkrankungen sprechen.
Männer gefährden ihr Gehirn durch mangelnde Vorsorge
Männer bekommen im Schnitt 5 Jahre früher einen Schlaganfall als Frauen. Offenbar ist dies vor allem darauf zurückzuführen, das Männer weniger häufig zu Vorsorgeuntersuchungen gehen.
Versorgung von Demenz-Erkrankten muss deutlich verbessert werden
Immer mehr Menschen sind in Deutschland von einer Demenzerkrankung betroffen. Mit der wachsenden Zahl von Patienten mit einer Demenz und den damit verbundenen Heruasforderungen an die psychiatrische Versorgung und die gesamte Gesellschaft haben sich Experten beim 4. Hauptstadtsymposium der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) befasst.
Ältere Menschen reagieren gelassener auf gefühlsgeladene Situationen. Die Unterschiede zwischen Jung und Alt konnten US-amerikanische Forscher nun auch in der Gehirnaktivität nachweisen.
Vermeidung von Triggern kann Cluster-Kopfschmerzen vorzubeugen
Cluster-Kopfschmerzen werden oftmals durch Reize, wie bestimmte Lebensmittel oder eine Änderung der Schlafzeit ausgelöst. Die Trigger herauszufinden und zu meiden kann helfen, die Häufigkeit von Kopfschmerzattacken zu reduzieren.
Akupunktur hilft vielen Migräne-Patienten, die Häufigkeit der Kopfschmerz-Attacken zu vermindern und die Schmerzintensität bei Anfällen zu reduzieren. Sie kann in den beschwerdefreien Intervallen zur Vorbeugung eingesetzt werden.
In dieser Rubrik finden Eltern Informationen zu besonderen Problemen, Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter, wie Betnässen, Ess- und Angsstörungen oder ADHS etc.
Schlafprobleme treten meistens nur vorübergehend auf und sind damit noch nicht als eigentliche Störung anzusehen. Anders ist es, wenn sie sich über Wochen oder Monate hinweg erstrecken…
Immer wieder einmal etwas Stress zu haben, ist normal und an sich wahrscheinlich noch nicht schädlich – die Daueranspannung verursacht aber auf längere Sicht Probleme.