Psychische Erkrankung ist häufiger Grund für Frühverrentung
Immer mehr Frühverrentungen erfolgen aufgrund von psychischen Erkrankungen. Durch rechtzeitige psychotherapeutische Hilfe aber auch durch ein Gesundheitsmanagement am Arbeitsplatz könnte es seelisch erkrankten Menschen ermöglicht werden, ihren Berufsalltag besser zu bewältigen.
Zusammenleben mit einem Partner reduziert Alzheimer-Risiko
Das Zusammenleben mit einem Partner verringert offenbar die Gefahr, im Alter an Demenz zu erkranken. Dies zeigt eine aktuelle Studie von schwedischen Forschern.
Gemeinsame Familienmahlzeiten könnten Alkohol- und Zigarettenkonsum bei Mädchen senken
Mädchen, die regelmäßig mit der Familie essen, neigen später weniger zum Rauchen oder zu Alkoholkonsum. Gemeinsame Mahlzeiten in der Familie können dazu beitragen, dass Konflikte innerhalb der Familie oder aktuelle Schwierigkeiten der Kinder thematisiert werden.
Schlaganfall: Vorübergehende Ausfallserscheinungen ernst nehmen
Kurzfristigen neurologischen Ausfallserscheinungen wie Seh- und Sprachstörungen oder Lähmungen sollte in jedem Fall nachgegangen werden. Werden diese Beschwerden nicht behandelt, so besteht die Gefahr eines Schlaganfalls.
Notfallsituationen machen häufig psychotherapeutische Hilfe notwendig
Eine Traumatisierung in Notfallsituationen kann anhaltende psychische Beschwerden nach sich ziehen. Deshalb sollten sich Betroffene nach einem stark belastenden Erlebnis nicht vor einer psychotherapeutischen Behandlung scheuen.
Der körpereigene Botenstoff Oxytocin kann Angstreaktionen mildern und das Vertrauen gegenüber anderen Menschen erhöhen. Schwedische und britische Forscher konnten den Effekt des Hormons auf das Gehirn mit Bild gebenden Verfahren beobachten.
Immer mehr Jugendliche sind süchtig nach Computerspielen. Die Fernsehsendung "Spielen, spielen, spielen....wenn der Computer süchtig macht“ am 12. August 2008 in der ARD um 22.45 Uhr beschäftigt sich mit dieser Gefahr.
Partner von Rauchern haben erhöhtes Schlaganfall-Risiko
Das Zusammenleben mit einem Raucher erhöht bei Nichtrauchern nicht nur die Gefahr von Herz- und Lungenerkrankungen sondern auch das Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen, erheblich. Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung an der US-amerikanischen Harvard-Universität.
Veränderung der Gehirnaktivität bei Zwangsstörungen
Zwangsstörungen werden häufig erst in einem relativ fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung diagnostiziert, oftmals weil die Betroffenen aufgrund von Schamgefühlen zögern, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Britische Wissenschaftler haben entdeckt, wie Veränderungen in der Hirnaktivität eine Veranlagung zu einer Zwangserkrankung widerspiegeln.
Kinder psychisch kranker Eltern benötigen therapeutische Unterstützung
Bei Kindern psychisch erkrankter Eltern ist eine frühzeitige therapeutische Unterstützung notwendig. Durch eine Betreuung der ganzen Familie kann verhindert werden, dass die Kinder eine seelische Erkrankung entwickeln.
Akupunktur hilft vielen Migräne-Patienten, die Häufigkeit der Kopfschmerz-Attacken zu vermindern und die Schmerzintensität bei Anfällen zu reduzieren. Sie kann in den beschwerdefreien Intervallen zur Vorbeugung eingesetzt werden.
In dieser Rubrik finden Eltern Informationen zu besonderen Problemen, Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter, wie Betnässen, Ess- und Angsstörungen oder ADHS etc.
Schlafprobleme treten meistens nur vorübergehend auf und sind damit noch nicht als eigentliche Störung anzusehen. Anders ist es, wenn sie sich über Wochen oder Monate hinweg erstrecken…
Immer wieder einmal etwas Stress zu haben, ist normal und an sich wahrscheinlich noch nicht schädlich – die Daueranspannung verursacht aber auf längere Sicht Probleme.