Dickleibige Menschen empfinden beim Essen weniger Befriedigung
Essen bewirkt bei dickleibigen Menschen ein weniger starkes Belohnungsgefühl als bei schlanken Menschen. Offenbar ist dies auf eine geringere Dichte an Dopamin-Rezeptoren im Gehirn zurückzuführen.
Zusätzliche Gabe von Vitamin B hat keinen Effekt auf das Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit bei Alzheimer-Patienten. Allerdings besteht möglicherweise ein Zusammenhang zwischen der Parkinson-Erkrankung und einem Mangel an Vitamin D.
Elektrokrampftherapie hilft bei therapieresistenten Depressionen
Depressiven Patienten, die nicht auf Medikamente oder eine psychotherapeutische Behandlung ansprechen, kann eine Elektrokrampftherapie zu einer deutlichen Linderung der Symptome verhelfen. Die Elektrokrampftherapie ist dabei eine insgesamt relativ wenig belastende Behandlungsform.
Behandlung komplexer psychischer Störungen braucht Zeit
Menschen, die unter chronischen psychischen Erkrankungen leiden oder von mehreren Diagnosen betroffen sind, profitieren von einer Langzeitpsychotherapie mehr als von einer kürzeren Psychotherapie. Dies ergab eine aktuelle Auswertung mehrerer Studien.
Einem Rückfall bei psychischen Erkrankungen rechtzeitig entgegenwirken
Kommt es bei in der Vergangenheit psychisch erkrankten Menschen zu einem Wiederauftreten der Symptome, sollten sie nicht zögern, erneut psychotherapeutische Hilfe zu suchen. Oftmals genügen einige, kurz aufeinander folgende Therapiesitzungen, um die Symptome zu reduzieren.
Johanniskraut-Präparate zeigen bei mittelschweren Depressionen eine vergleichbare Effektivität wie andere Antidepressiva. Dies belegt eine aktuelle Auswertung mehrerer Studien zur Wirksamkeit von Johanniskraut.
REM-Schlaf offenbar nicht zur Gedächtnisbildung notwendig
Bisher wurde angenommen, dass während des Schlafs insbesondere in der REM-Phase (Rapid Eye Movement Phase) Gedächtnisinhalte verfestigt werden. Aktuelle Untersuchungen deuten jedoch darauf hin, dass auch andere Schlafphasen für die Konsolidierung des Gedächtnisses bedeutsam sind.
Antisoziales Verhalten steht in Zusammenhang mit niedrigem Stress-Hormon-Gehalt
Jugendliche mit antisozialen Verhaltensauffälligkeiten bilden bei Stress weniger Cortisol. Möglicherweise begünstigt dieser Mangel an Stress-Hormon deren Neigung zu aggressiven Reaktionen.
Migräneattacken können sehr unterschiedliche Auslöser haben. Durch Vermeiden dieser individuellen auslösenden Reize lässt sich die Häufigkeit der Kopfschmerzen verringern
Akupunktur hilft vielen Migräne-Patienten, die Häufigkeit der Kopfschmerz-Attacken zu vermindern und die Schmerzintensität bei Anfällen zu reduzieren. Sie kann in den beschwerdefreien Intervallen zur Vorbeugung eingesetzt werden.
In dieser Rubrik finden Eltern Informationen zu besonderen Problemen, Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter, wie Betnässen, Ess- und Angsstörungen oder ADHS etc.
Schlafprobleme treten meistens nur vorübergehend auf und sind damit noch nicht als eigentliche Störung anzusehen. Anders ist es, wenn sie sich über Wochen oder Monate hinweg erstrecken…
Immer wieder einmal etwas Stress zu haben, ist normal und an sich wahrscheinlich noch nicht schädlich – die Daueranspannung verursacht aber auf längere Sicht Probleme.