Regelmäßiger Kaffeegenuss erhöht bei Frauen nicht das Schlaganfall-Risiko
Jeden Tag ein, zwei Tassen Kaffee zu trinken, kann bei Frauen das Schlaganfall-Risiko senken. Dies ergab eine aktuelle Studie. Tee oder andere koffeinhaltige Getränke zeigen diesen schützenden Effekt nicht, entkoffeinierter Kaffee hingegen schon.
Stress schlägt auf die Psyche: Bei ersten Warnzeichen rasch reagieren
Erste Anzeichen psychischer Überlastung sollten von arbeitenden Menschen nicht abgetan werden, sondern zum Handeln anregen, bevor sich die persönliche Situation verschlimmert.
Kinderpsychiater fordern wirkungsvollere mediale Ächtung von Gewalttaten
Extreme Gewalttaten wie der Amoklauf von Winnenden sollten wirkungsvoller medial geächtet werden. Dafür hat sich der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP) ausgesprochen. Die narzisstische Überhöhung des Täters und die unverantwortliche Verherrlichung dieser Taten durch aufgeregte Berichterstattung wird viel zu wenig problematisiert.
Patienten, die sich einer Bestrahlung ihres Schädels unterziehen müssen, haben oft Angst, dass diese Art der Therapie ihrem Gehirn schaden könnte. Nun kommen Forscher von der Universitäts-Strahlenklinik Mannheim zu dem Schluss, dass solche Sorgen unberechtigt sind.
Frauen von Natur aus weniger risikobereit als Männer?
Risikobereitschaft und Wettbewerbsfreude zählen nicht gerade zu den typisch weiblichen Eigenschaften. Dass dieser Geschlechtsunterschied nicht angeboren ist, sondern vielmehr anerzogen, konnten britische Forscher von der Universität Essex jetzt in verschiedenen Verhaltensexperimenten aufzeigen.
Entspannungsübungen können zitternde Hände lindern
Zitternde Hände können viele Gründe haben. Betroffene sollten in jedem Fall einen Neurologen aufsuchen. An der Art des Zitterns (med. "Tremor") kann der Facharzt meist schon den Tremor einordnen und eine angepasste Behandlung einleiten. Bei einigen Formen helfen beispielsweise schon Entspannungsübungen und ausreichend Schlaf.
Wenn Alzheimer-Patienten wenig Hunger verspüren, ist es ratsam, sie in die Küchenarbeiten zu involvieren. Die Gerüche können den Appetit anregen, die gemeinschaftliche Aktivität wirkt sich positiv auf die Stimmung des Betroffenen aus.
Parkinson-Forschung: Hautzellen konnten zu Nervenzellen umgewandelt werden
Wissenschaftler sind bei der Forschung zur Parkinson-Therapie möglicherweise ein Stück weiter gekommen. Sie waren in der Lage, Dopamin-produzierende Nervenzellen zu entwickeln, die allerdings noch nicht im Tierversuch erprobt wurden.
Als günstige Begleiterscheinung einer Verhaltenstherapie bei Angststörung oder Depression werden scheinbar auch Sexualstörungen bei Betroffenen erheblich vermindert.
Die Anzeichen einer beginnenden Epilepsie bei älteren Menschen sind oft unauffällig. Bereits ein Schmatzen oder ein starrer Blick können auf eine "Altersepilepsie" hinweisen.
Akupunktur hilft vielen Migräne-Patienten, die Häufigkeit der Kopfschmerz-Attacken zu vermindern und die Schmerzintensität bei Anfällen zu reduzieren. Sie kann in den beschwerdefreien Intervallen zur Vorbeugung eingesetzt werden.
In dieser Rubrik finden Eltern Informationen zu besonderen Problemen, Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter, wie Betnässen, Ess- und Angsstörungen oder ADHS etc.
Schlafprobleme treten meistens nur vorübergehend auf und sind damit noch nicht als eigentliche Störung anzusehen. Anders ist es, wenn sie sich über Wochen oder Monate hinweg erstrecken…
Immer wieder einmal etwas Stress zu haben, ist normal und an sich wahrscheinlich noch nicht schädlich – die Daueranspannung verursacht aber auf längere Sicht Probleme.